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Was uns bindet

Ein Film von Ivette Löcker
A 2017, 102 min, HD, Dolby 5.1

Gerade als ich geglaubt habe, endlich mit meinen Gefühlen für meine Eltern und meine Herkunft im Reinen zu sein, vererbt mein Vater mir und meiner Schwester sein altes, baufälliges Bauernhaus. Das Erbe aus Stein soll uns wieder an jenen Ort in den Salzburger Bergen binden, in dem wir aufgewachsen sind und in dem meine Eltern immer noch leben. Ich leide unter Atemnot. Ich merke: Die Auseinandersetzung mit meiner Familie hat nicht aufgehört. Mit meiner Rückkehr beginnt ein neuer Blick auf meine Eltern.


„« Niemals – und ich verwende dieses Wort jetzt bold, im Sinne von gewagt und fettgedruckt, – habe ich einen ergreifenderen Dokumentarfilm zum Thema Familie gesehen, als Ivette Löckers WAS UNS BINDET. » Alexandra Zawia

„« der berührendste und tragikomischste Dokumentarfilm dieses Kinojahres. » Julia Fellerer, ORF Zeit im Bild

„« kluges, ambivalentes Familienporträt » Lukas Foerster, critic.de

„« Mit Was uns bindet gelingt Ivette Löcker ein mutiges und ergreifendes Porträt ihrer komplizierten Familienkonstellation. » Salzburger Fenster

„« Großer Erfolg mit Familien geflecht » Kronen Zeitung

„« Eine der herausragenden Arbeiten der 41. Duisburger Filmwoche, ist der produktive Versuch, das prekäre familiäre Gefüge (und die eigene Verstrickung darin) filmisch in den Blick zu bekommen und zu ordnen. Ähnlich präzise, unsentimental und erschütternd ist das nur Peter Liechti mit Vaters Garten – Die Liebe meiner Eltern gelungen. » Esther Buss, der Freitag

„« grandioser Dokumentarfilm » SKIP

„45_tr« ein entwaffnendes Familienporträt zwischen Schmerz und Komik » Alexandra Seibel, Kurier

„« das berührende Porträt einer Familie aus dem Lungau » Andrey Arnold, Die Presse

„« Doch es ist keine abgedichtete Beobachtung, die Was uns bindet zu einem außergewöhnlich intimen Dokumentarfilm macht, sondern Löckers eigene Perspektive. Die ist empathisch, ja voller Liebe, ohne die Zwiespältigkeit der Situation zu übersehen – die Unzulänglichkeiten und Versäumnisse ihrer Eltern, ihren Selbstbetrug. » Dominik Kamlzadeh, Der Standard

„« Löcker gelingt ein liebevoller und gleichzeitig bedrückender Blick auf ihre Familie. Denn es geht auch um die verpasste Chance, sich von dem zu lösen, was einen fesselt. Weil sich darin jeder und jede widererkennen kann, lädt der Film zur Auseinandersetzung mit der eigenen Familie ein und dazu, es besser zu machen. » Susanne Veil, Wiener Zeitung“
« Wenn das Familiengefüge schimmelt. » Lena Miedl Salzburger Nachrichten

„« Double Bind – Elternporträt mit Verspannungsbogen » Stefan Grisseman in kolik-film

„« Was einen – im Guten wie im Schlechten – tatsächlich noch an die Herkunftsfamilie bindet, das merkt man erst, wenn es an die Substanz geht: das Erbe. » Andrea Heinz für Sixpackfilm

„« Sei es die Angst gegen den gesellschaftlich akzeptierten und von fast allen praktizierten Lebenswandel zu verstoßen oder die Angst vor dem Alleinsein, der Zuschauer verfolgt eine Verbindung zweier Menschen, die in vielen Momenten beklemmend ist, aber auch zur Reflexion der eigenen Beziehungskonstrukte animiert. » Ray Filmmagazin

„« Ivette Löcker zeichnet ein fein gewobenes Portät ihrer eigenen Familie, das – ohne eine nötige Distanz aus den Augen zu verlieren – Melancholie, aber auch humorvolle Momente zulässt. » Film.at


  • Großer Diagonale-Preis für den besten Dokumentarfilm (2017)