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 DRIVING GERMANY versucht sich dem komplexen Enigma „Deutschland“ auf fokussierte Weise zu nähern: Durch das Auto und des Deutschen Liebe dazu. Das Auto dient hier als anthropologisches Studienobjekt, um eine Nation zu erforschen, ein Ansatz der sogenannten Material Anthroplogy.
„Die Deutschen sind eine Nation, der es an jeglicher Möglichkeit fehlt, öffentlich Gefühle zu zeigen und auszuleben. Die einzige Ausnahme ist das Auto und das Autofahren.“ (Zitat: Dr. Klaus Atzwanger, Anthropologe und Verhaltensbiologe an der Universität Wien)
Wenn dieser scheinbar private aber trotzdem so öffentliche Ort, diese wenigen Quadratmeter Auto also der Ort ist, an dem der Deutsche seine Emotionen auslebt und offen legt, erscheint es als der geeignetste Schauplatz für diesen Film.
In diesem Sinne wird der Film eine Forschungsreise, die sich psychologischer, anthropologischer und soziologischer Ansätze bedient, um grundsätzliche Aspekte der deutschen Seele zu erforschen: Identität, Liebe, Verlangen, Aggression, Träume. Unsere Reisebegleiter werden in diesem Bereich Wissenschaftler wie Verhaltensbiologen, Soziologen, Psychologen und Philosophen sein. Trotz des Auftretens dieser Experten wird DRIVING GERMANY hierdurch nicht in den wissenschaftlichen Film abrutschen, sondern durch die Beibehaltung der cineastischen Erzählweise seinen Stil bewahren. |
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